Mal wieder ein paar Stunden am letzten Blogartikel gearbeitet? Sich Tage mit einem Bildbearbeitungs-Programm rumgeschlagen, um die Grafiken für den Blog fein zu machen? Für das letzte Video eine ganze Menge Geld in die Hand genommen, in der Hoffnung, den nächsten viralen Hit zu produzieren?

Und, ist Ihr Content durchgestartet? Wahrscheinlich nicht.

So ging es mir lange Zeit. In den meisten Fällen wurde meine Erwartung durch die Realität gnadenlos auf den Boden der Tatsachen heruntergeholt. Sprich – kaum einer interagiert mit meinen Inhalten. Kennen Sie das?

Vielleicht waren meine Beiträge nur für mich interessant. Aber vielleicht wusste die potenzielle Leserschaft gar nicht, dass meine Inhalte existieren. Vielleicht kennen Sie das Problem auch?

The Takeaway

Unsere Inhalte könnten eine Content-Promotion-Strategie gebrauchen. Robert Weller hat gerade über das Thema „Content-Promotion“ einen hervorragenden Artikel auf seinem Blog gepostet.

Bei dem Online-Lehrgang Content Strategy for Professional in Organization“, (den ich anderen Interessierten wirklich empfehlen kann), auf der Lernplattform Coursera.org bin ich auf eine sehr interessante Methode für Content-Promotion gestoßen, die ich Ihnen gerne vorstellen würde.

Sie erfahren in diesem Artikel,

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  • wie Sie Ihren Content durch unterschiedliche Arten von Botschaften Ihrer Zielgruppe schmackhaft machen.
  • was die Bedürfnispyramide von Maslow mit Content-Promotion zu tun hat.
  • wie Sie die Performance der Botschaften mit Twitter und Bit.ly messen können.
  • wie Sie daraus Ihre Content-Promotion-Strategie für Ihr Content-Marketing ableiten können.
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Content-Promotion mit Maslow´s Bedürfnispyramide

Von Maslow´s Bedürfnispyramide wird sicher jeder schon einmal gehört haben. Obwohl einige Psychologen diese aufgrund Ihrer sehr reduzierten Einordnung von menschlichen Bedürfnissen kritisieren, reicht sie für unser Vorhaben vollkommen aus.

Die Theorie von Maslow´s Pyramide besteht aus insgesamt fünf verschiedenen Stufen, die aufeinander aufbauen und in verschiedene menschliche Bedürfnisse eingeteilt sind.

Bedürfnispyramide nach Maslow

Die Bedürfnis-Pyramide von Maslow: bis auf die erste Stufe kann man diese emotionalen Bedürfnisse durch Kommunikation ansprechen. / Quelle: www.babak-zand.de

Hat ein Mensch die Bedürfnisse einer Stufe ausreichend erfüllt, wird er oder sie versuchen, die Bedürfnisse der nächsthöheren Stufe zu erfüllen. So steigt er in der Bedürfnis-Pyramide von Maslow immer weiter auf.

Bis auf die erste Stufe der Bedürfnispyramide, der physiologischen Ebene, kann man mit einer Content-Promotion-Strategie bei seiner Community diese Emotionen mit seinen eigenen Botschaften versuchen, anzusprechen.

Dazu müssen wir jede Stufe für unsere Zielgruppe „übersetzen“, d.h. deren Bedürfnisse im Kontext verstehen und entsprechend adressieren.

Ein Beispiel:

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Meine Zielgruppe sind Menschen, die sich mit dem Thema „Content-Strategie“ beruflich zu tun haben.

Das sind entweder Menschen in einem Unternehmen, die damit beauftragt wurden, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen oder die aus eigenem Antrieb sich mit dem Thema Content-Strategie beschäftigen.

Zudem sind es Blogger, die Ihre Inhalte strategisch planen und umsetzen, um so Ihre Reichweite zu erhöhen.

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Mit dieser Zielgruppe im Kopf übersetze ich den allgemeinen Maslow Fokus jeder Stufe auf die individuellen Ansprüche meiner Community.

Habe ich bereits eine Zielgruppen-Analyse gemacht und entsprechende Personas entwickelt, fällt dies in der Regel leicht. Hat man noch keine Analyse durchgeführt, sollte man diesen Punkt ganz oben auf die Agenda für seine Content-Promotion-Strategie setzen.

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Für jede Stufe der Bedürfnis-Pyramide wird nun für die Content-Promotion-Strategie eine entsprechende Botschaft erstellt, die

  • einen Bezug auf den zu promotenden Inhalt hat und
  • das Bedürfnis der jeweiligen Stufe der Maslow Bedürfnispyramide anspricht.
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Schreiben Sie das jeweilige Bedürfnis ruhig aus Sicht Ihrer Zielgruppe, als ob diese Sie direkt mit Ihren Bedürfnissen konfrontiert.

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 Maslow Fokus
SicherheitIch will Risiken vermeiden, also sprich meine Sorgen an, wichtige Informationen zu verpassen bzw. mein Bedürfnis nach (beruflicher) Sicherheit.
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Content-Promotion-Strategie – Beispiele für Tweets mit der Botschaft „Sicherheit“:

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ZugehörigkeitBerücksichtige mein Bedürfnis, zu einer Community zu gehören. Ich möchte wissen, was meine Kollegen / Vorgesetzten / Konkurrenten wissen.
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Content-Promotion-Strategie – Beispiele für Tweets mit der Botschaft „Zugehörigkeit“:

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Wertschätzung/PrestigeIch möchte über „Insider-Wissen“ verfügen um so einen Informationsvorsprung gegenüber meinen Konkurrenten haben zu können. Zudem will ich mit meinen Fähigkeiten aus der Masse herausstechen.
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Content-Promotion-Strategie – Beispiele für Tweets mit der Botschaft „Wertschätzung/Prestige“:

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SelbstverwirklichungNeben meinen beruflichen Zielen will ich auch meine Lebensziele verwirklichen. Gib mir Informationen, die mir dabei helfen.
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Content-Promotion-Strategie – Beispiele für Tweets mit der Botschaft „Selbstverwirklichung“:

Messen der Performance

Wir haben nun für ein oder mehrere Content-Format(e) verschiedene Arten von Botschaften, individualisiert nach den unterschiedlichen Bedürfnissen der Zielgruppe, verfasst.

Einen ähnlichen Ansatz, das Prinzip des Content-Mapping, hatte ich bereits in einem früheren Artikel vorgestellt. Auch dort verfassen wir mehrere Botschaften für einen Inhalt.

Kostenloses Content-Mapping Template zum downloaden.

Das Content-Mapping Template: Eine downloadbare Checkliste, um seine Kunden-Kommunikation zu planen. | www.babak-zand.de

Jetzt geht es darum, herauszufinden, mit welchem Typ von Botschaft meine Zielgruppe am meisten interagiert und welche ich in Zukunft für meine weitere Content-Promotion-Strategie nutzen werde.

Dazu nutzen wir „Twitter“ zusammen mit der Link-Management-Platform „Bitly“.

Twitter, weil es ein sehr schnelles Mikroblogging-Tool ist und in dem die Lebensdauer von Content extrem kurz ist (in der Regel nur einige Minuten). Es eignet sich daher hervorragend als Testumgebung.

Bitly nehmen wir, um individuelle Links für die einzelnen Botschaften zu erstellen und die jeweiligen Klicks zu messen. Ein wesentlicher Vorteil von Bitly ist, das die Link-Management-Plattform in der Lage ist, die Klicks eines Tweet´s bis auf die Stunde genau zu messen. Das ist für diesen Test wichtig.

Feldversuch für die Content-Promotion

Grundsätzlich will ich nun herausfinden, mit welcher Art von Botschaft ich wann am besten den Nerv meiner Zielgruppe treffe. Dazu gehe ich folgender Maßen vor:
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  1. Auswahl eines geeigneten Inhaltes (Artikel, Video, Dokument, ect.)
  2. Individualisierung des Links je Botschaftstyp via Bitly
  3. Verfassen von jeweils 4 Tweets pro Botschaftstyp
  4. Planen der Veröffentlichung via Social-Relationship-Management-Plattform (z.B. Hootsuite)
  5. Auswertung der Ergebnisse
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Content-Promotion – Schritt 1: Auswahl eines geeigneten Inhaltes

Es ist für den Test ratsam, ein Content-Format auszuwählen, welches durch seinen Inhalt alle vier Botschaftstypen relativ gut widerspiegelt. Wenn Sie mit mehren verschiedenen Inhalten arbeiten, reichen auch ein oder zwei Botschaftstypen aus.

Zudem sollte der Content auch virales Potenzial haben. Dazu eignen sich Inhalte, die bereits veröffentlicht wurden und die sich schon erfolgreich verbreitet haben.

Haben Sie noch keine veröffentlichten Inhalte, können Sie auch fremde oder noch unveröffentlichte Inhalte nehmen.

Content-Promotion – Schritt 2: Individualisierung des Links je Botschaftstyp via Bitly.com

Jetzt kommt das Link-Management-Tool „Bitly.com“ ins Spiel. Wenn Sie bei Bitly angemeldet sind, haben Sie die Möglichkeit, Ihren Link zu individualisieren (Customize).

Zudem können Sie jeden gekürzten Link, den Sie mit Bitly erstellt haben, auf seine Performance messen. Bitly stellt Ihnen dazu ein Dashboard zur Verfügung, mit dem Sie die Klickrate bis auf die Stunde genau messen können. Dazu müssen Sie allerdings angemeldet sein.

Bitly Dashboard

Das Dash-Board von Bitly: Neben der Kürzungsfunktion von langen URL´s kann man auch deren Performance messen. / Screenshot vom 05. August 2015

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VORSICHT: „Wer mit dem URL-Verkürzer Bitly eine Webadresse verkürzt, bekommt heimlich einen Affiliate-Link untergeschoben. Dieser generiert bei einem Onlinekauf eine Provision für Bitly und seine Partner – groß angekündigt hat der Anbieter das nicht.“ – Quelle: Golem.de

Ich persönlich arbeite aber weiter mit dem Tool, weil ich davon überzeugt bin. Wenn die Macher eine (weitere) Monetarierungs-Option für den Service entwickelt haben, ist das ihr gutes Recht. Mehr Transparenz bei der Umsetzung und der Kommunikation hätte natürlich weniger Aufregung im Netz verursacht.

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Wir wollen jetzt insgesamt vier individuelle Links erstellen, um messen zu können, welche Art von Botschaft für unsere Zielgruppe am geeignetsten ist.

Hier haben Sie nun zwei Möglichkeiten, die Individualisierung vorzunehmen.

Möglichkeit A:

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  • Sie nehmen sich einfach vier unterschiedliche Artikel,
  • kopieren die URL aus der Suchleiste in die Bitly-Shortener-Leiste
  • kürzen die URL zu einem Bitlink und
  • individualisieren jeden der vier Links eindeutig (Customize-Funktion).
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Für meine Links habe ich folgende Bezeichnungen gewählt, um später die Botschaften besser auseinander halten zu können.

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Möglichkeit B:

Die zweite Möglichkeit besteht darin, ein und denselben Inhalt mit unterschiedlichen Bitlinks zu verknüpfen und zu messen, welche Botschaft den Artikel am ehesten der Zielgruppe näher bringt. Das hat den Vorteil, dass man bei der Performance-Messung eine dynamische Variable weniger im Messverfahren einbaut.

Dazu benötigen wir das sogenannte UTM-Parameter-Verfahren. UTM-Parameter sind Tags, die man einer URL zufügen kann. Wenn jemand auf eine URL mit spezifischen UTM-Parameter klickt, lässt sich diese z.B. zur Performance-Messung zuordnen und auswerten.

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  • Nehmen Sie sich den Original-Link des Inhaltes und kopieren sich den in ein einfaches Textverarbeitungsprogramm, z.B. Word oder Texteditor.
  • Kopieren Sie den Link insgesamt vier mal.
  • Fügen Sie jedem Link am Ende folgenden Codezeile hinzu: „?ref=“
  • Hinter dem Gleichheitszeichen fügen Sie Ihr individuelles Keyword ein.
  • Nehmen Sie nun jeden Link und individualisieren Sie jeden Link nun zu einem Bitlink wie oben bereits beschrieben.
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Tippen Sie einfach die UTM-Parameter hinter einen der vier kopierten Link der Original-URL und kopieren Sie anschließend die umgewandelten Links in den Bitly-Shortener.

In meinem Beispiel sehen die jeweiligen URL´s dann so aus:
[white_box]Original-Link:

  • http://www.babak-zand.de/content-management-arbeits-prozesse-und-content-verwaltung/

Hier die jeweiligen individualisierten Links mit den UTM-Parametern:

Jetzt müssten Sie insgesamt vier eindeutig gekennzeichnete Bitlinks haben, die so individualisiert worden sind, dass Sie aus diesen den jeweiligen Botschaftstyp ablesen können.

Content-Promotion – Schritt 3: Verfassen Sie jeweils 4 Tweets je Botschaftstyp

Schreiben Sie nun pro Botschaftstyp je vier individuelle Tweets, die das Bedürfniss des jeweiligen Maslow-Fokus wiederspiegeln. Für jede Tweet-Gruppe nutzen Sie den jeweils passenden Bitlink, den Sie vorher im Schritt 2 individualisiert haben.
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Wichtig: Für jeden Tweet der jeweiligen Botschaftsart nehmen Sie den gleichen Bitlink, also

  • Tweet 1 (Sicherheit) + Bitlink „Sicherheit“
  • Tweet 2 (Sicherheit) + Bitlink „Sicherheit“
  • Tweet 3 (Sicherheit) + Bitlink „Sicherheit“
  • usw….
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Content-Promotion – Schritt 4: Planen der Veröffentlichung via Social-Relationship-Management-Plattform

Für meine Veröffentlichungen nutze ich das Tool „Hootsuite“. Damit kann ich Tweets für einen späteren Zeitpunkt einplanen. Die Veröffentlichung erfolgt dann automatisch durch Hootsuite.

Dashboard Hootsuite

Mit „Hootsuite“ kann man Tweets für einen späteren Zeitpunkt einplanen. Die Veröffentlichung erfolgt dann automatisch durch Hootsuite. / Screenshot vom 05. August 2015

Wir haben nun die Tweets und die Bitly-Links vorbereitet – Zeit, einen Feldversuch zu starten. Wir wollen nun herausfinden, zu welchem Zeitpunkt und mit welcher Art der Botschaft unsere Community am ehesten mit unseren Inhalten interagiert.

Dazu erstellen wir ein Zeitfenster für den Test (in meinem Fall 4 Tage, vom 04.08. – 07.08.2015) und planen die Veröffentlichungen der jeweiligen Tweets im Rotationsverfahren. Für meinen Versuch habe ich vier Tweets pro Tag eingeplant. Nach vier Tagen war jeder Botschaftstyp zu einer vorher festgelegten Zeit veröffentlicht worden. Hier der Versuchaufbau.

Kommunikationsplan Content-Promotion

Beispiel einer Versuchsanordnung der zu publizierenden Botschaftstypen. / Quelle: www.Babak-zand.de

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Informationsbox: Jeder Marktforscher wird wahrscheinlich kritisieren, dass immer noch zu viele Messfehler existieren, ausgelöst durch die vielen veränderten Variablen (Zeitpunkt, Text, Kontext, etc..) Diese kann man natürlich weiter reduzieren, für´s erste reicht dies aber.

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Content-Promotion – Schritt 5: Auswerten der Inhalte

Sie können jederzeit über das Bitly-Dashboard sehen, wie Ihre einzelnen Tweets performen. Sie sollten während des Testzeitraumes einmal täglich die Klickzahlen kontrollieren. Am besten dann, wenn alle Tweets für den Tag veröffentlicht wurden.

Eine abschließende Bewertung nehmen Sie aber erst am Ende des Testzeitraumes, wenn der letzte Tweet veröffentlicht wurde, vor.

Schauen Sie sich an, welcher Art von Botschaftstyp am meisten geklickt wurde und mit dem Ihre Zielgruppe interagiert hat. Schauen Sie sich dann an, zu welchen Zeitpunkt die meisten Leute geklickt haben.

Aus diesem Wissen leiten sie Ihre zukünftige Content-Promotion-Strategie ab und wenden die Art der Botschaft auch auf die anderen Soziale Netzwerke an.

Content-Plattform

Messen Sie die Performance Ihre Botschaften und adaptieren Sie daraus Ihre Content-Promotion-Strategie für Ihre anderen Kommunikations-Kanäle. / Quelle: www.babak-zand.de

 

Communities verändern sich mit der Zeit. Führen Sie diesen Test deshalb sporadisch nochmal durch und schauen, ob die alten Ergebnisse noch aktuell sind.

Content-Promotion: Fazit

In diesem Artikel habe Sie erfahren,

  • wie Sie Ihre Content-Promotion-Strategie mit der Maslow Bedürfnis-Pyramide optimieren können.
  • wie Sie Schritt-für-Schritt einem Fedversuch mit Twitter und Bitly durchführen können, um ihre zukünftige Promotion-Strategie für Ihr Content-Marketing planen zu können.
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Hat Ihnen der Artikel gefallen? Kannten Sie das Verfahren bereits oder war es für Sie neu? Haben Sie den Feldversuch selber einmal ausprobiert und wollen Ihre Ergebnisse mit uns teilen? Dann schreiben Sie mir unter info(at)babak-zand.de oder unten ins Kommentarfeld. Ich freu mich auf Ihr Feedback!

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Posted by Babak Zand

Ich helfe Unternehmen durch agiles Marketing, eine dokumentierte, nutzerorientierte Content-Strategie für deren digitale Kommunikation zu entwickeln.

14 Comments

  1. Vielen Dank für den sehr informativen Artikel. Gut strukturiert, sehr praxisnah und gut mit Beispielen unterlegt.

    Mir gefällt, dass in den Beispielen nicht – wie sonst gern im Marketing – mit Grundängsten hantiert und manipuliert wird, um die Grundbedürfnisse der Zielgruppe zu triggern. In der Marketingkommunikation wimmelt es ja regelrecht vor vermeintlichen Gefahren, vor denen sich Unternehmer, Verbraucher etc. mittels der angepriesenen Technik, des Produktes oder des Know-hows schützen können und wahnsinnig erfolgreich werden.

    Bitly nutze ich nicht – daher war mir der anheftende Affiliate-Link auch neu. Ein Unternehmen tut gut daran, seinen Nutzern so etwas mitzuteilen. Ich nutze nach wie vor goo.gl, um meine Links zu verkürzen (nicht wissend, was mir dabei untergeschoben wird).

    Sonnige Grüße aus Hamburg,
    Harriet

    Antworten

    1. Hallo Harriet,

      vielen Dank für das Feedback. Zum Thema „Angstmacherei“ – ich denke, man muss den schmalen Grat gehen, die Aufmerksamkeit der Leser/Nutzer anzusprechen, ohne gleich Panik zu verbreiten oder „Linkbait“-Überschriften zu generieren. Die Leser/Nutzer sollen ein positives Gefühl vermittelt bekommen.

      Ich kenne mich nicht mit goo.gl aus, hat das den auch eine Tracking-Funktion?

      Lg, Babak

      Antworten

      1. Moin Babak,

        Aufmerksamkeit bekomme ich bestenfalls auch, wenn ich einen Nutzen in Aussicht stelle, also das Sicherheitsbedürfnis direkt anspreche. Dazu muss ich nicht unbedingt Ängste schüren. Ich sehe das wie du – besser ein positves Gefühl vermitteln.

        Goo.gl hat – soweit ich weiß – keine Tracking-Funktion. Insofern probiere ich jetzt doch mal deine Tipps aus. 🙂

        Sonnige Grüße,
        Harriet

        Antworten

        1. Hallo Harriet,

          Freude statt Angst ist doch viel schöner, oder? 🙂

          Wenn Du den Test machst, dann würde ich mich über ein kurzes Fazit von Dir freuen.

          Schöne Grüße,
          Babak

          Antworten

          1. Danke für diesen tollen Beitrag Babak.

            Bei bitl.ly kann auch jedermann die Daten anschauen wenn man den verkürzten Link wie folgt eingibt:
            Z.B. der Link: http://j.mp/1HGljsB ====> http://j.mp/1HGljsB+
            (j.mp gehört auch bit.ly)

            Aber ich nehme an das habt ihr beide schon gewusst, dachte nur das ist ebenfalls interessant zu wissen.
            Merci und schönes Wochenende
            Urs

          2. Hallo Urs,

            vielen Dank für den Hinweis, den kannte ich noch nicht.

            Dir auch ein schönes Wochenende!
            Babak

  2. Servus,

    schön, dass du wieder zurück bist!

    Das ist wieder einmal ein toller Artikel und diesmal so nah an der Praxis. I like.

    Die Idee hört sich schlüssig an und ist gut durchdacht…aber der Arbeitsaufwand…bleibt zu hoffen, dass uns unsere Zielgruppe schnelle und eindeutige Zeichen gibt. 😉

    Gibst du uns eine Auswertung wie dein Test gelaufen ist? Würde mich sehr interessieren.

    Liebe Grüße aus Wien

    Antworten

    1. Hi Ivana,

      danke Dir, hoffe du hattest auch einen tollen Urlaub :-).

      Was den Arbeitsaufwand angeht, so ist der eigentlich überschaubar. Um den Test einmal komplett vorzubereiten (Also Content-Auswahl, Bitlinks erstellen, Tweets schreiben, planen und veröffentlichen) hab ich ca. eine Stunde gebraucht. Danach einmal am Abend kurz auf die Statistiken schauen (Tipp: Screenshots machen) und am Ende des Testzeitraumes eine Gesamtauswertung. Die werd ich bei mir nächste Woche als Update in dem Artikel einstellen.

      Versuch es doch auch einmal, würde mich über dein Feedback freuen – vielleicht kannst Du ja noch ein paar Ergänzungen machen?

      Schöne Grüße,
      Babak

      Antworten

  3. Mir hat die Idee mit Maslow’s Bedürfnispyramide besonders gefallen. Tolle Idee – vielen Dank dafür!

    Antworten

    1. Hallo Kerstin,

      Danke Dir für das Feedback. Wenn Du den Test machen solltest, würde ich mich freuen, wenn Du Deine Erfahrungen hier im Kommentarfeld mal teilen würdest.

      Schönes Wochenende wünsch Ich Dir!

      Antworten

  4. Wie versprochen hier der Kommentar.

    Das Layout ist übersichtlich, erinnerte an typische WP-Layouts, und ich mag das. Die zukünftigen Groupies werden mit dem Foto auf der rechten Seite beglückt 🙂 Die Idee mit den Infokästchen finde ich gut und du setzt tatsächlich nur Infos rein, in denen du etwas extra erklärst. Leider ist die Schrift für mich schlecht lesbar, besonders, wenn sie fett formatiert ist. Außerdem ist sie ein starker Kontrast zur großen, breiteren und nicht-verschnörkelten „Hauptschrift“

    Den Einleitungssatz finde ich nett, weil du Probleme vieler Blogger (Bildbearbeitung, viel Arbeit mit ungewissem Ausgang) ansprichst. Leider wirkt der letzte Teil (mit dem Geld) ein bisschen ironisch und das ist ein Kontrast. Nicht jeder Blogger hat das Geld für ein Video – das bezieht sich vermutlich eher auf Firmen.

    Die Idee mit der Bedürfnispyramide ist gut, weil es etwas Wissenschaftliches ist, mit dem ich auch ohne den Blogartikel arbeiten kann. Du kannst übrigens beim Genitiv-S den Strich weglassen bzw. ein Apostroph statt eines Accents einsetzen, wenn das technisch möglich ist. Die Info, dass Psychologen das Modell der Pyramide nicht so positiv sehen, ist für mich unnötig – sie wirft, ganz im Gegenteil, noch die Frage auf, ob die Pyramide für das Problem Tweet-Strategie das richtige Modell ist 🙂 Die Überleitung zu den Tweets ist etwas massig, genauso wie die Einleitung. Den Bereich der Tweets hast du gut erklärt und gut gestaltet – das war für mich der Kern des Artikels und wirklich interessant! Leider fehlte der Schluss – ich fand ihn nicht rund.

    Grundsätzlich gefällt mir die persönliche Note mit dem vielen „ich“ – das baut eine Bindung zum Leser auf. Mir ist das Siezen zuviel und erweckt bei mir Misstrauen. Außerdem gefallen mir die Links, weil sie mir Zeit geben – ich kann verweilen, die Links anklicken und deinen Artikel später weiterlesen – das macht mich frei 🙂 Allerdings folgen manchmal zuviele Links aufeinander – finde ich immer etwas schwierig. Außerdem gibst du die Quellen an und das sehr genau – das lässt den Artikel fundiert wirken und macht dich vertrauensvoll. Dein Logo bei den Grafiken ist manchmal zu groß und rückt sehr nah an den Inhalt der Grafik. Ich empfand das als störend. Und beim Abschnitt zu den Tweets hast du nochmals mit „Content-Promotion “ überschrieben. Dadurch waren die Überschriften länger als der Abschnitt. Das macht den Abschnitt optisch massig und… ist in diesem Fall nicht nötig 🙂

    Alles in allem hast du die Infos optisch schön und für den Leser gut aufnehmbar präsentiert. Du kannst aber noch ein bisschen mehr auf den Punkt kommen 🙂

    Antworten

    1. Hallo Evy,

      du hast mit deiner Ankündigung, eine detaillierte Review zu liefern, nicht zuviel versprochen :-). Vielen Dank dafür, war für mich ungemein hilfreich.

      Was die Optik angeht, da werde ich in Zukunft deine Kritikpunkte im Auge behalten. Was das „auf den Punkt kommen“ angeht – ich werd es versuchen, auch wenn ich gerne versuche, das Thema sehr detailliert darzustellen.

      Das mit dem Sie ist so eine Sache – nach 12 Jahren Bundeswehr ist das „Sie“ als Anrede-Form einfach Usus für mich und fühlt sich beim schreiben einfach natürlich an. Und so soll man ja auch schreiben, oder?

      Also Evy, nochmal vielen Dank für deine Review, war ungeheuer hilfreich für mich. Wünsche Dir noch ein schönes Wochenende!

      Schöne Grüße,
      Babak

      Antworten

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